Das Konzept

Im Gegensatz zu anderen Arbeitsplätzen mit Kinderbetreuung trennt Sandburg die Kinder nicht von ihren Eltern. Wir räumen mit dem Mythos auf, dass Kinder komplett von Ihren Eltern getrennt sein müssen damit die Eltern effektiv arbeiten können. Wir bieten sichere, flexible co-working Büros in denen Kinder in dem gleichen Raum in dem Ihre Eltern arbeiten lernen und spielen. Erfahrene Aufsichtspersonen passen dabei auf die Kinder auf. Anstelle von „work-life-balance“ bieten wir „work-life-combination

Die Integration der Kinder am Arbeitsplatz spart Zeit weil die Kinder nicht zu einer separaten Betreuung gebracht werden und von dort abgeholt werden müssen. Sandburg eliminiert außerdem die strengen Öfnnungszeiten in herkömmlichen Betreuungsstätten. Sandburg ist ein Büro in einer KiTa, 12 Stunden am Tag geöffnet. Das Sandburg-work-life-combination-hub bietet Flexibilität, um die Elternzeit zu verkürzen oder anders zu verteilen. Arbeitnehmer sind früher zurück am Arbeitsplatz und Eltern müssen sich nicht zwischen der Erziehung ihrer Kinder und ihrer Karriere entscheiden.

Mit Sandburg gehören die stressige Suche nach einem Betreuungsplatz, die Schuldgefühle die Eltern beim Abgeben der Kinder haben und die Sorgen ob es dem Kind gutgeht und die damit einhergehende Abgelenktheit am Arbeitsplatz der Vergangenheit an. Es ist eine unangenehme Wahrheit die Teil unseres modernen Lebens ist, aber Forschungen zeigen dass Kinder zu Beginn einer Fremdbetreuung so hohe Stresslevels haben, dass diese bis zu 5 Monaten nach dem ersten Tag immer noch erhöht sind. Für Eltern bedeutet das, abends mehr Zeit damit verbringen zu müssen, ihre Kinder zur Ruhe zu bringen.

Eine Sandburg ist für ca. 15 Eltern und ihre Kinder im Alter von 0-3 konzipiert.

Die Sandburg work-life-combination bietet drei unterschiedliche Modelle an

Modell 1: ein Großunternehmen richtet eine Sandburg im Haus ein (z.B. in einem großen Konferenzraum) und trägt die Umbaukosten. Zukünftige Kosten beschränken sich auf einen monatlichen Festpreis mit dem Gehälter und Versorgungskosten bezahlt werden. Dieser kann mit den Eltern-Mitarbeitenden auf eine Art und Weise die fair erscheint (z.B. bezugnehmend auf das Alter des Kindes und das Gehalt des/der Mitarbeitenden) geteilt werden.

Modell 2: Mehrere kleine und mittelgroße Unternehmen richten eine Sandburg nahe ihrer Standorte (angemieteter Raum oder vorhandener Raum in einem der Unternehmen) ein. Dieses Modell könnte auch in einem Co-working Space umgesetzt werden. Die Umbaukosten werden von den teilnehmenden Unternehmen übernommen. Danach monatlicher Festpreis wie in Modell 1.

Modell 3: Die Stadt/Kommune oder das Land entscheidet sich, ein solches Konzept für Eltern-Freelancer, Entrepeneure sowie Gig-worker zu fördern. Ein besonders interessanter Nutzer-Markt wären hier beispielsweise Alleinerziehende. Wie in Modell 2 könnte für dieses Modell ein angemieteter Raum oder ein co-working space, aber auch ein öffentliches Gebäude wie beispielsweise ein Job Center, ein Gemeindezentrum oder sogar eine Bibliothek oder ein Museum in Frage kommen. Die Umbaukosten werden von der Stadt/Kommune übernommen. Danach monatlicher Festpreis wie in Modell 1.

Sandburg bietet ein Büro, welches speziell dafür ausgerichtet ist, Geräusche zu minimieren, außerdem gibt es schallgeschützte Bereiche für Besprechungen und Telefonate, alles aber im Sinne der viel-gelobten Vorteile eines Co-working spaces.